Schmerzen?

?Ja, es tut teilweise weh! Nur Möchtegernmachos und Schwätzer versuchen einem immer wieder zu erzählen, das es überhaupt nicht wehtut.
Erstens ist jeder Mensch verschieden in seinem Schmerzempfinden, zweitens ist die Stelle ausschlaggebend für die Schmerzen. Empfindliche Stellen sind die Kniekehlen, Füsse, Hals, Innenarme, um die Brustwarzen, über dem Brustbein, erstaunlicherweise sogar kleine Stellen auf dem Po und generell überall da, wo die Haut dünner ist und dicht auf dem Knochen aufliegt. Ihr werdet feststellen, das Euer individuelles Schmerzempfinden auch einer Tagesform unterliegt. Das allererste Tattoo wird sicherlich schon vor Aufregung sensitiver empfunden als z.B. das 25igste Tattoo – hier spielt der Gewöhnungsfaktor eine Rolle.
Generell gilt, das das Stechen der Umrißlinien stärker empfunden wird als das nachfolgende Schattieren und das Einbringen der Farben. Gleichzeitig wird während des Tätowiervorganges i.d.R. die zu tätowierende Hautfläche nach einigen Minuten unempfindlicher, weil der Körper sich auf den Tätowierprozeß einstellt. Dieser Effekt lässt nach 3-4 Stunden nach.Nach der Tätowierung stellt sich dann ein gewisses Wärmegefühl wie nach einem leichten Sonnenbrand ein, das nach wenigen Stunden wieder verschwunden ist. Erst bei mehrstündigen Tätowiervorgängen tritt der Effekt auf, das man vor lauter Stillhalten “steif” wird, und dann kann es etwas lästig werden… Die mentale Einstellung zu einer Tätowierung ist ebenfalls von großer Bedeutung auf das subjektive Schmerzempfinden. Wenn Ihr eine Tätowierung wirklich wollt, werdet Ihr die Schmerzen sehr viel leichter ertragen.